Warum Ökostrom?

Ist es sinnvoll, einen Ökostrom-Vertrag abzuschließen?
Die meisten Stromkunden haben sich privat für irgendeinen günstigen Stromvertrag entschieden. Die Entscheidung wird gefällt nach dem günstigsten Angebot oder einfach danach, was für Anbieter man kennt.

Als Argument hierfür höre ich oft „ist doch egal, aus der Steckdose kommt doch eh immer das Gleiche. Immer ein Mix aus konventionell und regenerativ. Das ändert sich durch den Vertrag nicht, folglich ist es auch egal, für welchen man sich entscheidet.“

Das stimmt. Auch Ökostrom-Kunden haben Atomstrom in der Steckdose.
Der Unterschied ist nur: das Geld für die Rechnung kriegt am Ende dann doch der Vertragspartner. Es sollte bei der Entscheidung also auch berücksichtigt werden, welchem Unternehmen man gerne sein Geld überweist und es somit finanziell unterstützt. Sollen es die sein, die ihren Strom auch aus konventionellen Quellen beziehen oder die, die ihn aus 100% regenerativen Energien erzeugen?  Für Zweiteres haben wir uns entschieden, um den möglichst schnellen Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft zu fördern. Und so kriegen die Unternehmen das Geld, die es auch wirklich besser machen. Die auch in der Realität „Vorweg“ gehen, und nicht nur in der Werbung.

Aus dem Grund haben wir einen Vertrag bei der Naturstrom AG. Es gibt nur eine Handvoll Unternehmen, die „echten“ Ökostrom anbieten und unabhängig sind von Atom- und Kohlestromkonzernen. Diese sind:

  1. Naturstrom AG
  2. EWS Schönau GmbH
  3. Greenpeace Energy eG
  4. Lichtblick SE
  5. Polarstern GmbH

Ein zweiter, wichtiger Grund ist, dass diese Konzerne für den weiteren Ausbau sorgen (während von politischer Seite aktuell versucht wird, alles auszubremsen und dem Bürger die Energiewende wieder auszureden).
So fließt also ein Teil des bezahlten Geldes in den Ausbau weiterer klimafreundlicher Anlagen. Das halte ich für absolut unterstützenswert.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.